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Kontakt

Katholische Deutsche Studentenverbindung Nassovia

Alexanderstraße 27
64283 Darmstadt

Tel.: 06151 / 17741-0
Fax: 06055 / 899013

Weitere Kontaktdaten gibt es im Menüpunkt "Chargen".

Der Cartellverband (CV) ist der Zusammenschluss von mehr als 120 Verbindungen. In diesen sind insgesamt rund 30.000 Cartellbrüder und davon ca. 4000 Studierende zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern zählen zahlreiche Fach- und Führungskräfte sowie Verantwortungsträger aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik; prominentestes Mitglied des CV ist Cartellbruder Prof. Dr. mult. Joseph Ratzinger, auch bekannt als Papst Benedikt XVI.. Auch Thomas Gottschalk, Christoph Metzelder und Claus Kleber gehören dazu.

Der CV ist der größte europäische Akademikerverband und somit in fast jeder Universitätsstadt in Deutschland mindestens durch eine Verbindung vertreten. Diese hohe Dichte in CV-Verbindungen ermöglicht hervorragende Kontakte in nahezu alle Universitätsstädte Deutschlands. Dank des europäischen Kartellverbandes (EKV) reichen die Kontakte auch über die Grenze Deutschlands hinaus. Vor allem in Österreich und in der Schweiz ist eine große Anzahl an Verbindungen der gleichen Ausrichtung zu finden.

Als Ergänzung zum eigenen Studium bietet der Cartellverband in Form der CV-Akademie Seminare an, welche die Allgemeinbildung und auch vor allem die Softskills fördern.

Geschichte:


In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts herrscht in den deutschen Ländern eine religiöse Gleichgültigkeit vor, oft ist eine dem Katholizismus feindliche Gesinnung festzustellen. Im Studentenleben geben schlagende Verbindungen den Ton an. Am 6. Dezember 1856 wird der CV offiziell von den zwei Verbindungen KDStV Aenania München und KDStV Winfridia (Breslau) Münster gegründet.

Während der Zeit des Wachstums kommt es häufig zu Konflikten mit den schlagenden Verbindungen, in deren Hand die Universitäten vielerorts sind. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom akademischen Kulturkampf.1921 gelang es im „Erlanger Verbände- und Ehrenabkommen“ die Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller deutschen schlagenden und nichtschlagenden Korporierten anzuerkennen.

In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg herrscht ein starker Andrang von Studenten an den deutschen Universitäten, und es werden viele CV-Verbindungen neu gegründet. Ab 1931 kommt es dann zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Am 27. Oktober 1935 löst sich der CV in Würzburg auf, um seine Ziele nicht verraten zu müssen. In der Folge die meisten Verbindungen dann auch tun. Die Wiederbegründung des CV erfolgt auf der 64. Cartellversammlung in Mainz 1950.